Heute ist noch nicht viel passiert. Deswegen schreibe ich nur einige Zeilen über unsere Anreisetag – also wie wir von Wien nach Honolulu gekommen sind.

Um knapp 7 Uhr ging es für uns ab zum Flughafen Wien wo unser Flieger recht pünktlich um kurz nach 10 Uhr abhob. Das ist gut, weil unser Anschlussflug ist nicht am selben Ticket. Das heißt bei einer Verspätung müssten wir uns selbst ein neues Ticket kaufen. Planungsfehler Nr.1 – ob uns dieser noch zum Verhängnis wird?
Der Flug mit der Austrian Airlines (AUA) ist gewohnt genial. Wir haben einer 3er Reihe für uns und können uns daher ausbreiten. Das Essen ist auf extrem hohem Niveau (sogar noch besser als früher?). Als Mittagsmenü gibt es Beef (eigentlich nur Faschiertes/Hackfleisch) mit Gnocchi und Fisolen. Als Abendessen gibt es dann überbackene Pilzfleckerl (müssen wir unbedingt nachkochen). Auch diese sind genial und als Nachspeisen gab es einmal Schokomouse und einmal Kirschkuchen. Da lässt es sich kaum jammern 😉

Reisetipp: Auch wenn das Bordentertainment der AUA hervorragend ist, haben wir immer unser Tablet in der Kabine dabei. Um gemeinsam Serien bzw. Filme zu schauen verwenden wir ganz einfach einen günstigen Klinken-Verteiler*. Beide Kopfhörer dran anstecken und das wars 😉

Über Grönland öffnet sich dann die Wolkendecke und man sieht auf die beeindruckende Gletscherlandschaft. Kann man dort hin? Ich will, ich will 🙂 (Nachtrag: ich weiß mittlerweile, dass man kann – Bucket List Eintrag erstellt)

Nicht weniger beeindruckend – aber in anderem Sinne – die Straßen von LA die nach fast 12 Stunden in der Luft endlich sichtbar werden. Das ist mal ein Kontrast zu Grönland oder?

Die Einreise ist dann fast schon wie unser tägliches Brot. Wir kennen den Flughafen von L.A. und wir kennen den Ablauf der Immigration. Diesmal ist alles noch viel effizienter gestaltet und wir sind innerhalb von 30 Minuten in den USA. Ganz ohne Fragen und fast ohne Schlange stehen. Da braucht sich wirklich keiner mehr Sorgen machen. Jetzt noch die Koffer abholen, durch den ganzen Flughafen laufen (aber he, es hat diesmal nur 19°C in LA – hatten wir noch nie) und bei Hawaiian Airlines wieder einchecken. Jup so läuft das immer – beim ersten Aufsetzen in den USA muss der Koffer abgeholt werden. Egal wohin es weiter geht.
Jetzt heißt es 4 Stunden auf den Anschlussflug warten. Boarh sind wir müde … so richtig müde. Und es sollte noch schlimmer werden.

Der Flug mit Hawaiian Airlines ist ok, aber mehr schon nicht. Altes Flugzeug, Essen naja und Sitzabstand zu gering für 5,5 Stunden in der Luft. Die Flugzeit ist wohl ein Mittelding zwischen Kurz- und Landstrecke. Und die Airlines hat sich entschieden sie mit einem Kurzstreckenflugzeug zu fliegen.
Irgendwann nach einem beeindruckendem Sonnenuntergang über den Wolken erreichen wir dann endlich Honolulu.

Jetzt nach fast 25 Stunden auf den Beinen ist der Tag aber noch nicht aus. Wir brauchen natürlich noch unseren Mietwagen, sonst kommen wir nicht ins Hotel. Also ab durch den sehr dörfliche wirkenden Flughafen zum Shuttle. Mal im Ernst – man kann kaum glauben, dass man sich hier in einer Großstadt befindet. Bei ALAMO (Autovermieter) angekommen ist die Verwunderung über unsere „Skip the Counter Ticket“ sehr groß. Damit kann man in den USA die Prozedur des „Wollen Sie noch diese und jene Versicherung“ gut umgehen, indem man bereits zuhause alles eingibt und vor Ort direkt nur noch das Auto abholt. Aber sie haben sich extra aufgeschrieben (!), dass da heute jemand kommt. Ok also viele Westküstenreisende kommen hier wohl nicht her, denn die machen das alle so wie wir 😉

Obwohl wir uns ein Auto aussuchen könnten, ist unser Mietwagen auf Grund unserer Müdigkeit schnell gefunden: es wird wieder ein Jeep Cherokee. Was man kennt … und so. Schau ich müde aus? Nein oder? 😀

Nun schnell ins Hotel, dass absolut genial ist. Es liegt in 3. Reihe vom Waikiki Beach und das Zimmer ist grandios groß. Leider ist es in der Nacht sehr laut (Verkehr, dünne Wände, etc.). Das ist uns aber zumindest heute noch völlig egal.

Nachdem wir die Koffer aufs Zimmer gebracht haben, wollen wir noch schnell Wasser kaufen. Auch hier sollte man, wie prinzipiell in den restlichen USA (es gibt Ausnahmen), das Leitungswasser nicht trinken. Die Wahl zwischen Walmart und Safeway fiel leider auf ersteres. Dort war beinahe alles ausverkauft und wir bekommen nicht viel (wir fahren also doch noch am nächsten Tag zum Safeway 😀 ). Ich nehme es schon einmal vorweg: das Thema der leeren Regale sollte uns noch den ganzen Aufenthalt auf Hawai’i begleiten.

Nach 30 Stunden auf den Beinen fallen wir fast tot ins Bett. So eine Müdigkeit haben wir noch nie erlebt. Leider lässt es sich aber in Honolulu nicht vermeiden sehr zeitig auf den Beinen zu sein. Wie sehr diese Annahme stimmt, und wieso wir es bereuen doch länger geschlafen zu haben, werdet ihr im nächsten Teil erfahren.

Gute Nacht 😉

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