Tag 3 (O’ahu) – Es geht unters Wasser

Nur wenige Minuten von Honolulu entfernt, liegt die Hanauma Bay. Dabei handelt es sich um einen gefluteten Vulkankrater an dem sich unglaublich viele Korallen und Fische angesiedelt haben. Dies liegt vor allem am niedrigen Wasserstand und dem Schutz den die Buch vor der Brandung bietet. Aber dadurch ist die Bucht auch für Touristen sehr einfach, über einen Strand, zugänglich und geschützt vor den Wellen.

Nachteil also: hier wollen alle her. Wir haben an diesem Morgen das selbe Problem wie jeden Tag dieser Reise: wir sind 2 Stunden zu spät unterwegs und alles ist unfassbar voll. Diesmal versuchen wir aber den Aloha Spirit ernst und zu nehmen oder wie wir Wiener sagen „is ma wurscht“.
Wir hören uns also die verpflichtende Einführung mittels Video an und dann geht es ab ins Wasser. Wir testen unsere neue Schnorchelausrüstung und sind hoch zufrieden mit ihr und uns. Wir können ja eigentlich beide nicht schnorcheln und dieser Ausflug hier dient mehr der Übung und Abschätzung in welche Gewässer wir uns in den kommenden Tagen trauen können. Zu erwähnen ist vielleicht noch, dass wir uns entschieden haben sowohl eine Tauchmaske*, als auch eine normale Tauchbrillen* mit Schnorchel* mitzunehmen. Beides funktioniert ganz gut, wobei mit der Maske ein tieferes Abtauchen, wegen sofortigem Wassereintritt nicht möglich ist.

Auf Grund der vielen Touristen sind die Korallen großteils bereits gestorben und dadurch gibt es mittlerweile nicht mehr viele Fische in der Bucht. Deswegen ist diese auch jeden Dienstag geschlossen, um der Buch die Chance auf Erholung zu geben. Einige wenige Fische kann man aber dann doch aus nächster Nähe beobachten.

Alle Unterwasserbilder und Videos haben wir übrigens mit unserer GoPro gemacht. Diese hat ein Unterwassergehäuse spendiert bekommen. Wichtig finden wir im Meer übrigens auch, einen schwimmenden Haltegriff* (leider habe ich keine gute Alternative zum etwas teuren GoPro Originalzubehör gefunden) zu benutzen. Dadurch kann man die GoPro viel besser halten und sollte bei der Strömung doch mal was passieren, treibt sie dank der Luft im Griff einfach an der Wasseroberfläche.

Hier einer dieser Viewpoints, der im O’ahu Revealed Reiseführer* gut beschrieben ist. Man muss nämlich schon wissen wie man zum Wasser runter kommt, und das scheint noch dazu völlig legal zu sein. Hier aber der Hinweis, dass man das Meer niemals unterschätzen darf. Die Wellen kommen plötzlich und die Flut kann einem den Rückweg versperren.

Danach folgt mit dem Makapu’u Point der Trail des Tages bei (natürlich) voller Mittagshitze. Ach jetzt fühlen wir uns langsam wieder wie im Urlaub 😀
Die Aussicht entschädigt zwar für alles, der Weg ist aber so gut ausgebaut, dass es kaum Spaß macht diesen zu laufen. Der gesamte Trail ist asphaltiert und dementsprechend viele Touristen kommen auch hier rauf.

Oben angekommen hat man dann einen herrlichen Blick entlang der Ostküste von O’ahu:

Nachdem wir kurzerhand das halbe Tagesprogramm einstampfen, weil die Sonne bald unter geht, machen wir uns auf zum Nu‘uanu Pali Lookout. Von hier aus hat man eigentlich eine geniale Sicht, aber das Wetter spielte diesmal nicht ganz mit. Aber dafür waren wir zumindest fast alleine und es sieht ein bisschen dramatischer aus 🙂

Schöne Aussicht hin oder her – wir müssen weiter. Es ist nämlich Freitagabend und da gibt es in Honolulu nur eines zu tun: die Feuerwerkshow vom Hilton Hotel. Und ich glaube hierzu finden sich alle Einheimischen der Insel auf „Magic Island“ ein, eine kleine Halbinsel vor Honolulu. Hier sind überraschend wenig Touristen, und so gebe ich diesem Spot ebenfalls den Titel „Geheimtipp“. Auch wir machen es uns zwischen den Grillfesten mit einem Sandwich gemütlich. Ein paar Langzeitbelichtungen müssen natürlich immer sein (das sind die Hotels von Honolulu, ganz hinten ist der Waikiki Beach):

Und dann geht es auch schon los mit einem kurzen aber tollem Feuerwerk. Was man hier alles gratis bekommt ist echt toll 😉

Mit diesen Worten verabschieden wir uns auch schon wieder für heute.
Gute Nacht!

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