Der Tag heute beginnt natürlich wieder früh 😉 Eigentlich weil wir die Hitze und die Menschenmassen vermeiden wollen. Aber wir sind auch froh aus diesem Motel verschwinden zu können. Es war bisher definitiv eines der schlechtesten unserer Reisen. Ja ok es war alles sauber, aber alles fällt schön langsam auseinander. Eine Komplettrenovierung würde hier echt gut tun. Aber ok genug davon. Wir packen also alles in unser Auto, dass direkt vor der Tür steht:

Wir sind also um 7 Uhr bereits im Auto und frühstücken auf der Fahrt die gut 1:15 Stunde dauern wird. Eine Stunde davon fahren wir auf der gestern schon erwähnten HitRR, die ja eine Gravelroad ist. Wir haben gestern ja schon gesehen, dass es nach dem Devils Garden noch ruppiger auf der Straße wird. Das heißt man kommt dort nicht schnell voran und ich bin schon ein wenig nervös wie gut sie zu befahren sein wird. Wir verlassen Escalante für diesen Urlaub:

Aber wohin sind wir überhaupt unterwegs? Lasst mich ein bisschen weiter ausholen …

Ich habe diesen Blogbeitrag mit einem Zitat von Everett Ruess begonnen. Einige von euch mögen ihn kennen, die meisten aber wohl nicht. Er war Künstler und Poet aber das was ihn wirklich berühmt gemacht hat ist seine Geschichte. Und da ich ja will, dass ihr auch was lernt erzähle ich sie euch:

Everett Ruess war ein Aussteiger der frühen Tage. Obwohl er aus gutem Hause kommt und in einigen Großstädten aufgewachsen ist, fühlte er sich immer eingeengt. Und so beschloss er mit Mitte zwanzig das typische Leben hinter sich zu lassen und die Wildnis in Arizona und Utah zu erkunden. Ohne großem Ziel vor Augen erkundete er die Gebiete vom Monument Valley bis hin zu den Canyons hier im Grand Staircase – Escalante National Monument. Das Geld dafür verdiente er mit gelegentlichen Arbeiten für Navajos und Ausgrabungsarbeiten sowie mit dem Verkauf seiner Bilder. 1934 macht er sich wieder einmal auf um die Canyons in Utah zu erkunden. Und dieser Trip sollte der Anfang vom Mythos Everett Ruess sein. Denn: es war das letzte Mal, dass ihn jemand lebend gesehen hatte.
Einige Monate später wurden Suchtrupps ausgesandt, die aber nur seinen Campingplatz und seine Esel finden konnten. War er abgestürzt? Sollte er in einer Flash Flood ertrunken sein? Manche behaupten gar er ist zurück zu den Navajos, hat dort geheiratet und bis zu seinem Tod versteckt gelebt. Ein ganzer Kult bildete sich um Ruess. So sehr, dass bei Liebhabern dieser Gegend sogar der Spruch “Ich suche Everett Ruess” vor dem Aufbruch eines Mehrtagestrips üblich war.

Im Jahr 2009 erzählt ein Navajo seinem Enkelsohn aber am Totenbett, was er sein ganzes Leben für sich behielt. Damals vor 75 Jahren beobachtet er Indianer die einen Weißen ausraubten und ermordeten. Er beerdigte die Leiche des Mannes und erzählte nie wieder jemanden davon. Nur seine Enkelin führte er in den 70er Jahren zum Grab um einen Fluch zu lösen.

Der junge Navajo macht sich daraufhin auf um das Grab zu finden und übergibt die Überreste dem Chefarchäologen der Navajos. Dieser leitet die Gebeine an die Universität weiter die mit Hilfe von alten Zahnunterlagen und DNA-Abgleich so gut wie fix bestätigen können, dass es sich um Everett Ruess handelt.
Das Rätsel wurde also vor einigen Jahren gelöst – der Mythos lebt aber ewig.

Wieso ich diese Geschichte eingebaut habe? Naja sie ist interessant 😀
Nein, das alleine ist nicht der Grund. Sie ist wichtig für diese Gegend weil sie einen Trend ausgelöst hat. Viele Einheimische aber auch Menschen aus aller Welt kommen hier zum Teil her, um wochenlang zu campen und dieser Freiheit nachzugehen.

Wir werden heute aber nur in ein Gebiet fahren. Wir sehen uns die Slots um den Dry Fork an. Genau genommen werden wir uns den Peek-a-Boo Slot Canyon und den Dry Fork Slot Canyon ansehen.

Die Fahrt über die Gravelroad geht ganz gut voran. Auf den letzten Kilometern wird es aber teilweise ungemütlich. Mitten auf einem schönen Straßenstück knallt es auf einmal höllisch laut an unserem Unterboden. Wir erschrecken uns beide und ich lasse den Wagen langsam ausrollen. Hm das klang nicht gut. Da ist uns wohl ein dicker Brocken an den Unterboden geknallt. Also ausgestiegen und nachgesehen. Soweit alles klar. Zumindest haben wir keine Teile verloren und wir verlieren keine Flüssigkeit. Somit kann es weiter gehen 😉

Beim Trailhead selbst gibt es zwei Möglichkeiten: man nimmt den ersten Parkplatz der direkt neben der HitRR liegt, oder man fährt noch eine Meile weiter zu einem zweiten Parkplatz. Der Nachteil daran ist, dass diese letzte Meile in einem wirklich schlechten Zustand ist.

Wir beraten uns kurz und Katrin besteht dann mehr oder weniger drauf, dass wir diese letzte Meile zu Fuß gehen. Nun wir werden dann sehen, dass so gut wie alle SUVs diese Strecke gefahren sind. Die Straße sieht wirklich ein bisschen demoliert aus. Ich denke aber unser Jeep hätte es geschafft. Es gibt allerdings doch einige Sandstellen und größere Absätze zu überwinden (die Bilder sind da eher harmlos):

(erster Parkplatz an dem wir auch unser Auto stehen haben lassen)

Aber in der Früh hatte es nur 22°C und da ging die Meile sogar zu Fuß schnell voran. Nur wie wir das erst beim Zurückgehen sein?

Am Parkplatz angekommen, sind tatsächlich schon viele Leute da. Einige Autos sind ja bereits an uns vorbei gefahren, aber andere müssen hier definitiv übernachtet haben, wovon auch einige Zelte zeugen.

Mit uns kommt eine große Gruppe einheimischer Jugendlicher an. Generell ist auf Grund des Wochenendes hier viel los. Wie bei diesen unüberwachten Trails üblich, trägt man sich in ein Register ein und danach wieder aus. Nur damit im Fall der Fälle kontrolliert werden kann ob jeder wieder gut zurückgekommen ist.

Es geht dann direkt steil in den Canyon hinunter. Gut 150 Meter Höhenunterschied müssen auf teilweise sehr tiefem Sand überwunden werden. Selbst bei diesen Temperaturen verlangt uns das einiges ab. Vor allem ist der Trail nicht immer gut erkennbar und wir sind doch froh die Gruppe Einheimischer vor uns zu haben. Diese sind definitiv nicht zum ersten Mal hier 😉

Im Übrigen haben wir heute meinen großen Rucksack im Auto gelassen und alles was wir brauchen in einen kleinen gepackt. So kommen wir besser in dem engen Canyon zurecht. Für jeden von uns haben wir für die zirka 3 Stunden dauernde Wanderung 2 Liter Wasser eingepackt. Mehr ist einfach nicht zu tragen. Der Parkservice empfiehlt in dieser Gegend 4 Liter Wasser pro Tag. Uns kommt das aber sehr wenig vor.

Unten im Canyon angekommen erwartet uns eine fast zu grüne Landschaft. Damit haben wir nicht gerechnet. Auf Grund des Schattens ist es hier auch noch einmal eine Spur kühler. Aber das ändert sich mit jeder Minute.

Von hier unten hat man jetzt die Wahl zwischen drei Canyons. Die beiden die wir besuchen (Peek-a-Boo und Dry Fork) und der Spooky Canyon. Eigentlich ist von mir eine Runde eingeplant: den Peek-a-Boo durchgehen und diesen mit dem Spooky verbinden. Wir befürchten aber, dass wir uns in der enormen Enge des Spooky nicht wohl fühlen (man ist dort fast eingeklemmt und kann nur seitwärts gehen). Wir entschließen zuerst einmal den Peek-a-Boo zu machen und dann mal weiter zu sehen.

Die erste Hürde wartet bereits beim Eingang:

Man sieht es zwar auf dem Bild nicht wirklich, aber das ist eine gut 3-4 Meter hohe Steilwand. Selbst nachdem jemand so nett war und Griffmulden in den Stein geschlagen hat ist es schon für mich nicht einfach da hoch zu kommen. Katrin müht sich auch ziemlich ab, schafft es aber dann doch ohne Probleme und Hilfe 😉 Wir haben Glück, denn normalerweise steht der Eingangsbereich noch dazu unter Wasser. Dann wird es noch schwieriger.

Dann steht man auf dieser ersten Kante, dreht sich um und der Mund klappt einem unweigerlich herunter. Was für ein Anblick. Vor einem befindet sich ein Double Arch (doppelter Bogen) der den Eingang in den Slotcanyon bildet.

Die Szenerie erinnert sehr stark an den Antelope Canyon, den wir letztes Jahr besucht haben. Nur, dass wir hier (noch) fast alleine sind und uns so viel Zeit nehmen können wie wir wollen. Die Gruppe Jugendlicher haben wir absichtlich ein wenig vorgehen lassen und so stehen wir nun ganz alleine in diesem Wunder der Natur. Doch man darf sich von dieser Schönheit nicht täuschen lassen. Immer wieder muss ich dran denken wie diese Slots geformt werden – durch die rohe Gewalt von Wasser. Daher niemals in einen solchen Slot gehen wenn auch nur irgendwo in der Region Regen angesagt ist. Auch wenn es einige Kilometer weiter regnet, kann das hier unten innerhalb von Sekunden tödlich werden. Heute besteht diese Gefahr aber absolut nicht. In ganz Utah regnet es heute nicht einmal annähernd – dazu fehlen einfach die Wolken 😉

Ich kann das alles gar nicht wirklich in Worte fassen und ich fürchte für euch um das wirklich richtig zu empfinden muss man dort gewesen sein 😉 Aber vielleicht können euch die Bilder einen kleinen Vorgeschmack bieten:

An manchen Stellen im Canyon kommt man wirklich schwer voran. Der Felsen ist sehr glatt und sandig und die Absätze teilweise sehr verwinkelt und hoch. Kurz und knapp: das Ganze ist wie ein Kletterturm für Erwachsene 🙂 Sowohl Katrin, als auch ich haben riesigen Spaß daran herum zu klettern. Der Canyon ist zirka einen Kilometer lang und alle paar Meter ändert sich sein Aussehen total. An einer Stelle wir er sogar extrem eng (ähnlich wie im Spooky). Wir haben aber beide keinerlei Probleme damit. Nur das mit dem Rucksack geht fast gar nicht. Es ist sehr mühsam diesen über dem Kopf zu tragen.

Am Ende des Canyons angekommen beschließen wir daher den Spooky auszulassen und hoffen dies nicht eines Tages zu bereuen. Aber die Verlockung den Peek-a-Boo nochmals rückwärts zu gehen ist zu groß und nach kurzer Suche haben wir bei dieser Hitze auch keine Lust den Eingang zum Spooky zu suchen. So sieht es oberhalb der Canyons aus. Jup hier irgendwo sind mehrere Schluchten versteckt 😉

Und wir können jedem nur den Rat geben: wer körperlich nicht ganz so fit ist, umgeht den Canyon einfach seitlich und geht von oben rein. Das ist dann nämlich die natürlich Fließrichtung des Wassers. Das bedeutet, dass man die Absätze nur runter rutschen muss, anstatt sie hoch zu klettern 😉

Puh gute 3 Stunden sind vergangen seit wir vom Parkplatz gestartet sind. Die Sonne hat am blauen Himmel ihre volle Kraft entfacht und es hat wieder gut 30°C und der starke Wind von gestern zieht auch wieder auf. Insgesamt keine so guten Bedingungen aber es könnte deutlich schlimmer sein.
Wir beschließen uns noch den sehr einfach zu begehenden Dry Fork Slot Canyon anzusehen. Diesen gehen wir ein paar hundert Meter und machen einige Bilder:

 

Insgesamt ist dieser ebenfalls ein schöner Canyon in den man ebenerdig hineingehen kann. Nach dem Peek-a-Boo sieht dieser jedoch eher blass aus.

Unsere Wasservorräte sind schon knapp und so beschließen wir nichts zu riskieren und wieder zurück zu gehen. Damit ist wirklich nicht zu spaßen – man kann in dieser Gegend gar nicht genug Wasser mit haben. Jetzt steht uns der 150 Meter hohe Aufstieg auf tiefem Sand bevor. Stück für Stück kämpfen wir uns hoch und uns kommen immer mehr Leute entgegen. Fast alles sind Einheimische und die meisten haben wieder ihre 3-4 Kinder dabei 😀
Einige fragen uns nach dem Weg der, wie gesagt nicht so einfach zu finden ist. Ein paar von ihnen sehen jetzt schon sehr verzweifelt aus und fragen ob es sich eh lohnt. Man kommt in den USA einfach nicht ohne Smalltalk voran. Das finden wir aber hier auch so nett. Das ist kein anonymes Nebeneinander. Jeder grüßt sich und jeder wechselt ein paar Worte, auch wenn sie nicht sehr ernst gemeint sind.

Am Trailparkplatz angekommen sehen wir, dass uns unser Gefühl bei der Menschenmenge nicht getäuscht hat. Jetzt ist der Slot sicher nicht mehr so schön mit den ganzen Leuten darin.

Ja diese zusätzliche Meile zu unserem Auto war jetzt hart. Und ja ich habe mehrmals geflucht besonders wenn VW Kombis an uns vorbei gefahren sind. Aber wer weiß: vielleicht hätten wir uns genau hier unser Auto kaputt gefahren. Und mittlerweile ist diese Bonusmeile auch wieder vergessen – in den kommenden Tagen sollten es aber davon noch mehr werden 😉

Wir erholen uns bei einem schnellen Mittagessen und einem eiskalten Pepsi (danke Kühlbox) im Auto. Der Sandsturm ist nämlich mittlerweile wieder voll ausgebrochen.

Der Rückweg auf der HitRR verläuft absolut problemlos. Mittlerweile habe ich auch herausgefunden, dass man besser voran kommt wenn man schneller fährt. Das klingt erst einmal komisch und erfordert einiges an Überwindung, aber dadurch springt der Wagen quasi über die Unebenheiten und man fährt ruhiger. Nachteil ist allerdings die schlechtere Bodenhaftung.
Es ist mittlerweile sehr viel Verkehr und wir fahren beinahe die gesamte Strecke in einer Kolonne.
Am Weg sehen wir dann tatsächlich einen kleinen Wirbelsturm. Fast hätte er das Auto umgelegt … nein quatsch 😉 Es war nur ein paar Meter hoch. Aber man konnte deutlich sehen wie er mehrere Sekunden herumtanzte und sich dann wieder auflöste. Sehr beeindruckendes Schauspiel.

Eigentlich stand jetzt der Calf Creek auf dem Programm. Dabei handelt es sich um einen Wasserfall, dessen Wände mit Moosen und Algen überwachsen sind. Der Teich darunter wird von Einheimischen zum Baden benutzt und ist sehr beliebt. Außerdem muss man gut eine Stunde dorthin wandern. Angesichts der Zeit (es ist 1 PM und wir müssen noch eine Stunde über die Gravelroad fahren), beschließen wir schweren Herzens diesen Punkt auszulassen. Der Aufwand rentiert sich einfach nicht.

Daher machen wir es uns im bekannten Kiva Kaffeehaus am Highway 12 gemütlich und trinken einen Kaffee mit Kuchen:

Was aber jetzt tun mit der gewonnen Zeit? Früher ins Hotel? Nein macht keinen Sinn um 14 Uhr. Einen Tagespunkt von morgen vorziehen? Nein nicht schon wieder … dann haben wir nur morgen zu viel Zeit und außerdem wollen wir nicht alles im Stress machen.

Also schaue ich auf meiner Planung unter „Alternativen“ für diesen Tag. Und wir beschließen den Burr Trail zumindest bis zum Long Canyon zu fahren. Der Burr Trail würde eigentlich wieder bis nach Torrey (unserem Übernachtungsort) führen. Wir wollen uns aber die Serpentinen ersparen die nicht asphaltiert sind. Katrin hat heute genug von Dirt Roads und ich stimme dann schließlich zu.

Wir haben auf der Fahr viel Spaß auch wenn die Umgebung nicht so viel hergibt wie ich eigentlich dachte. Im Long Canyon bleiben wir kurz stehe und vertreten uns die Beine. Wir finden dabei einen versteckten Eingang zu einem extrem kurzen aber sehr hohen Slot, der richtig schön rot leuchtet:

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Im nachhinein haben wir erfahren, dass es sich bei diesem kurzen Canyon um den „The singing canyon“ handelt. Auf Grund seiner tollen Akustik, die ich hier noch gar nicht erwähnt habe, werden dort sogar von Zeit zu Zeit Aufführungen mit Opernsängern abgehalten.

Auf meiner Liste stand der Punkt eigentlich wegen dem Panoramablick den man in den Canyon genießt. Also hier ist er:

Jetzt ist es aber schon recht spät und wir machen uns auf zu unserer heutigen Übernachtungsstadt … äh Dorf … naja nicht einmal das – Torrey.

Es ist eine lange Fahrt in einer Umgebung die so 1:1 in Österreich sein könnte. Nur in der Ferne sieht man dann die roten Berge des Capitol Reef National Park, durch den wir morgen fahren werden.

Weil der Highway 12 ja ein Scenic Byway ist, gibt es immer wieder Aussichtspunkte an denen wir halten. Leider ist die Sicht auf Grund des Windes der den Sand der Region aufwirbelt nicht sonderlich gut.

In Torrey angekommen bin ich erst einmal überrascht. Die Stadt wirkt gar nicht wie jene in dieser Größe. Alles ist auf Durchreisende ausgelegt und so gibt es fast nur Motels und Restaurants. Sehr deutlich ist hier der Einfluss der Mormonen sichtbar. Während die Häuser so aussehen:

Sieht die Mormonenkirche des Dorfes so aus:

Da passt Torrey locker 2x rein und ich bin mir sicher, dass hier auch alle regelmäßig in die Messe gehen.

Unser Motel (Austin’s Chuckwagon Lodge) begeistert uns dann. Wir dachten eigentlich nicht an eine Verbesserung zur Vornacht – da haben wir uns aber getäuscht. Das Hotel ist recht neu und extrem sauber. Unser Zimmer ist echt toll. $100 pro Nacht ist zwar nicht gerade wenig, aber hier in dem Ort gibt es für die Anzahl an Gästen auch nicht viele Zimmer. Und weil das Hotel außerdem sehr nahe am Nationalpark liegt, ist der Preis aus heutiger Sicht in Ordnung.

Und das Beste: die Dusche! Man glaubt nicht wie wichtig eine gute Dusche nach einem Tag in der Wüste im Sandsturm ist. Herrlich. Auch sowas was wir in Escalante schmerzlich vermisst haben.

Bevor wir zu faul werden gehen wir nochmal raus und mischen uns unter die Einheimischen. Wir essen in einem Diner einen Burger und ein Sandwich. Dabei sehen aber beide gleich aus 😀

Gut gestärkt geht es ins Zimmer und ich werde es gleich Katrin gleich tun und schlafen gehen. Morgen steht zum ersten Mal eine lange Fahrtstrecke am Programm. Aber keine Angst wir werden dabei genug erleben 😉

Hotelbewertung: Austin’s Chuckwagon Lodge

Location: Sehr gut mitten in Torrey gelegen. Wirklich wohin gehen kann man hier aber sowieso nicht. Autofahren ist also Pflicht. Dafür ist ein guter General Store beim Motel dabei und es gibt ein gutes Diner nebenan. Der Weg in den Nationalpark ist dafür nicht weit.

WLAN: Für diese entlegene Gegend gutes WLAN

Preis pro Zimmer/Nacht: EUR 109

Parkplatz: Wie üblich bei einem Motel direkt vor der Türe. Wir waren im ersten Stock und mussten das Gepäck daher über die Stiegen rauf tragen.

Bemerkung: Einen kleinen Punkteabzug gibt es für das Frühstück, dass nur aus einem Kaffee im General Store bestand. Die Anlage ist sehr sauber und gepflegt. Es gibt einen Pool, aber selbst zu unserer Reise war es auf Grund der Höhe etwas zu kühl zum Schwimmen. Generell sind die Zimmer sehr sauber und der Wasserdruck ist außergewöhnlich gut für die USA. Von uns also eine klare Empfehlung.

Unsere Bewertung: 8 von 10 Sternen