… dieser Spruch mag wohl stimmen. Aber bei so einer Reise nicht kurz vor dem Abflug. Soweit ich weiß ist bei jedem Paar die Stimmung kurz vor so einem langem Roadtrip etwas angespannt 😀


Der Online Check-in

Jedes Jahr wieder haben wir unsere Freude mit dem Online Check-in der Austrian Airlines. Vor zwei Jahren konnte mein Ticket wegen „behördlicher Gründe“ nicht direkt ausgestellt werden. Ich wurde dann am Flughafen einer – wie man mir sagte – Zufallskontrolle durch Homeland Security unterzogen. Im Nachhinein keine schlimme Sache.
Letztes Jahr stürzte dann das System beim Check-in gänzlich ab und quittierte mit einem Fehler den selbst die Hotline der Fluglinie nicht kannte. Da wir dieses Check-in nur machen um einen vernünftigen Platz zu ergattern, ist die Spannung dann bis kurz vor dem Abflug hoch. Aber auch letztes Jahr hat dann doch alles funktioniert.

Und heuer? Nun fast pünktlich 47 Stunden vor dem Abflug öffnete der Check-in. Und diesmal klappt alles. Hoffentlich kein schlechtes Omen für die weitere Reise?


Eine Reise durch die Gefühlswelt

Kurz vor der Reise stellt sich eine ganz eigene Anspannung ein. Viele Gedanken rasen einem durch den Kopf und dann kommt es aus heiterem Himmel. Irgendeine Kleinigkeit wurde vergessen oder falsch geplant. Fast brechen panikartige Zustände aus, bevor man sich gegenseitig wieder auf den Boden der Tatsachen runter holt.
Bei einer normalen Reise an einen Sandstrand wird man das Problem kaum haben. Aber so eine Rundreise ist immer anders. Nichts ist gleich und schon gar nichts funktioniert so wie gedacht. Es heißt also auf alles vorbereitet sein.

Ich muss zugeben, dass diese Anspannung bei mir früher eingesetzt hat als bei Katrin. Aber auch sie bleibt davon nicht verschont und ist seit gut zwei Tagen voll in Urlaubsstimmung.

Aber irgendwann löst man dann die unzähligen kleinen Probleme und es macht sich pure Vorfreude breit. Und die ist gemeinsam mit dem Kribbeln kurz vor dem Flug, das Beste an der Reise 😀


Ernsthaft – brauchst du das alles mit? Es sind nur 21 Tage!

Bei jeder Reise entstehen legendäre Sätze. Ich erinnere nur an das „Das ist doch auch nur ein Wasserfall!“ vom Vorjahr (es war wohl gemerkt im Yosemite National Park!). Dieses Jahr war es schon vorher so weit.

Aber zurück auf Anfang. Seit gut 2 Wochen bilden sich auf meinem Schreibtisch schon mehrere Stapel. Da wäre jener mit Zubehör für die Kamera, dann Zubehör für das Zubehör für die Kamera und natürlich Ersatz für das Zubehör der … na ihr wisst schon – alles was man(n) eben so braucht 😀
Natürlich muss auch reichlich neues Equipment gekauft werden – auch klar oder?

Der Partner spielt da aber eventuell nicht ganz so mit und dann hört man schnell „Sag mal was machen wir damit alles?“ oder „Was soll denn das sein? Wir sind doch nur 21 Tage weg. Das brauchst du nicht wirklich alles, oder?“

Ob wir das alles brauchen oder nicht wird sich herausstellen wenn die 23kg des Koffers erreicht sind 😉 Kleine Randnotiz: Im Endeffekt hat Katrin doppelt so viel Gewand wie ich mit.


Roadtrip – ein Eldorado für Gadgets

Und wenn wir schon beim Thema unnötige Dinge sind: so eine Reise ist einfach herrlich wenn es darum geht neue Dinge zu kaufen. Möglicherweise ist das auch der wirkliche Grund wieso ich so viel Spaß an der Planung habe 😉
Mit dabei sind diesmal jedenfalls Trinkblase, Verlaufsfilter, neuer Rucksack, neues Stativ, Packing Cubes (ich liebe sie), kleine Reisehandtücher, Stirnlampen und vieles mehr.

Gerade die Packing Cubes haben es mir angetan. Diese sind vor allem bei Roadtrips sinnvoll. Man hat hier nicht die Zeit um jeden Abend in einem neuen Motel das gesamte Gewand auszupacken. So braucht man nur 2-3 Cubes die man einfach aus dem Koffer nehmen kann. Ich habe mir die von Amazon Basic gekauft, dann aber schnell festgestellt, dass eine Packung nicht reicht 😉 Außerdem sind die von Amazon sehr groß, was für T-Shirts natürlich toll ist, aber für kleine Dinge eher sinnlos.
Fündig wurde ich dann bei Ikea, die ebenfalls so ein Set im Programm haben. Schon vor Wochen habe ich also Wandersocken und Co. in diese Cubes verpackt. Katrin versteht meine Aufregung um die tollen Cubes aber weniger – wird sie schon sehen wie cool die sind 😛 Wieder eine Randnotiz: mittlerweile hat sich Katrin die Hälfte aller Cubes gekrallt … na toll 😀

Nicht weniger cool ist die Trinkblase, die ich seit einigen Woche besitze. Diese wird in einer speziellen Aufhängung im Rucksack befestigt. Einen Schlauch kann man dann nach außen führen und bequem daraus trinken. Jeder der schon mal lange mit einem voll zugeschnallten Rucksack in der Wüste hiken war, weiß wie nervig das permanente Absetzen ist nur um an die Wasserflasche zu gelangen.
Nach einiger Recherche hat sich herauskristallisiert, dass jene von Camelbak wohl die beste Wahl ist. Ja sie kostet um einiges mehr, aber man sieht der Trinkblase an allen Enden an, dass sie von erfahrenen Menschen konstruiert wurde.


Und sonst so?

Seit Tagen werfen wir natürlich immer wieder einen Blick auf den Wetterbericht. Mittlerweile ist jener für Chicago zumindest schon halbwegs verlässlich. Und was sehen wir da? Nichts Gutes! Genau an den 3 Tagen, in denen wir in Chicago sind wird es dauerhaft regnen (siehe Screenshot). Na toll. Wir werden also schon mal im Flieger anfangen unser Programm über den Haufen zu werfen um die wichtigsten Dinge noch im Trockenen erledigen zu können. Und das an Tag 1 :D. Aber Regen kann unsere Laune nicht lange trüben. Wir haben ja noch andere 18 Tage …


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